Wolf Haas: Wackelkontakt

Wolf Haas empfehlen ist fast schon langweilig, weil ihn jeder kennt und schätzt. Diesesmal kein Brenner, kein „es ist schon wieder passiert“, sondern um ein Plot der Spitzenklasse, den man nicht glauben mag, der auch nicht zu beschreiben ist. Ich versuchs trotzdem: 2 Männer (Franz Escher und Elio
Russo) lesen jeder ein Buch, indem der jeweilige andere vorkommt. Kapiert? Und diese beiden Männer bzw. deren Lektüre gehen unaufhaltsam auf eine Begegnung zu, ohne sich zu
kennen oder voneinander zu wissen. Dann kommt der Kontakt zustande: Ein Wackelkontakt! Das Buch ist ein Blick in die Steckdose der Literatur. Ernsthaft! (Kurt Idrizovic)

Wolf Haas‘ neuer Roman zündet ein erzählerisches Feuerwerk: Was beginnt wie zwei halbwegs übersichtliche Lebensgeschichten, verwirbelt sich zu einem schwindelerregenden Tanz – mit einem toten Handwerker, familiären Verstrickungen und vielen ungelösten Geheimnissen, funkenschlagend und spannend bis zum finalen Kurzschluss.

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