Meine Buchempfehlungen
Die deutsche Seele
Thea Dorn und Richard Wagner
Der Sachbuch-Kracher des Neuen Jahres: Ein faszinierendes Augen- und Lesebuch - geeignet für alles Leser jeden Alters.
Tatsächlich: So ein Buch hat es noch nicht gegeben.
Martin Walser schreibt in seiner Hymne auf das Buch in der ZEIT vom 22. Dezember 2011:
"Das Buch bietet, wenn ich mich nicht verzählt habe, 65 Artikel in alphabetische Reihenfolge von ABENDBROT bis ZERRISSENHEIT. Für mich war das Wichtige, dass in all diesen Zeugnissen von Luther bis Schönberg unserer Vergangenheit so zum Ausdruck kommen kann."
weitere Pressestimmen:
„Das Buch zeigt, wie wichtig es ist, die Kultur in der wir verwurzelt sind gut zu kennen und dass es möglich ist, sich an ihr und sogar an der deutschen Seele – auch und gerade wegen ihrer Zerrissenheit – zu erfreuen. Das ist allemal besser als seelischer Gleichschritt, ganz gleich welcher Richtung.“ (RBB kulturradio )
„Bei aller spürbaren Sehnsucht, sich der Wurzeln unserer Kultur zu vergewissern, wird nichts überhöht, nichts verklärt, aber auch nicht pathologisiert. Die Autoren schlagen kraftvolle Bögen in die Mentalitätsgeschichte der deutschen Kulturnation und kommen immer in der Gegenwart an. (…) Klug und kenntnisreich, ist das Geschichtsbuch dieser zwei fröhlichen Patrioten auch eine Augenweide (…).“ (Deutschlandradio Kultur "Radiofeuilleton" )
„Die Autoren wollen vor allem solche verschütteten Traditionen aufzeigen. Dabei spannen sie den Bogen weit zurück in die Vergangenheit. (…) Auf jeden Fall ist ‚Die deutsche Seele‘ ein schönes Buch zum Schmökern, wobei die vielen Bilder zum Lesevergnügen beitragen.“ (dpa )
Kurzbeschreibung des Buches:
Von Gemütlichkeit und Grundgesetz, von Abendbrot bis Zerrissenheit. Alles was deutsch ist.
So ein Buch hat es noch nicht gegeben. Zwei Autoren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, erkunden liebevoll und kritisch, kenntnisreich und ohne Berührungsängste, was das eigentlich ist, die deutsche Seele. Sie spüren sie auf in so unterschiedlichen Begriffen wie »Abendbrot« und »Wanderlust«, »Männerchor« und »Fahrvergnügen«, »Abgrund« und »Zerrissenheit«. In sechzig Kapiteln entsteht auf diese Weise eine tiefgründige und facettenreiche Kulturgeschichte des Deutschen.
Alle Debatten über Deutschland landen am selben Punkt im Abseits: Darf man das überhaupt öffentlich sagen, etwas sei »deutsch« oder »typisch deutsch«? Kann man sich mit dem Deutschsein heute endlich versöhnen? Man muss es sogar, meinen Thea Dorn und Richard Wagner. Sie verspüren eine große Sehnsucht danach, das eigene Land wirklich kennen zu lernen, und machen Inventur in den Beständen der deutschen Seele. Ihr Buch ist eine erkenntnisreiche und unterhaltsame Reise an die Wurzeln unseres nationalen Erbes und geht durchaus ans Eingemachte. Obwohl es sich auch als Enzyklopädie lesen lässt, sind die Texte nicht aus nüchterner Distanz geschrieben. Auf diese Weise entstehen leidenschaftliche Plädoyers für bestimmte Merkmale des Deutschen, für ein damit verbundenes Lebensgefühl. Diese »Liebeserklärung« der Autoren ist ein sinnliches, reich bebildertes Buch, das die deutsche Seele einmal nicht seziert, sondern sie anspricht.
Die deutsche Seele
Hrsg: Thea Dorn und Richard Wagner
554 Seiten, ca. 300 durchgehend vierfarbige Abbildungen.
26,99 €
Jetzt bestellen!
Tatsächlich: So ein Buch hat es noch nicht gegeben.
Martin Walser schreibt in seiner Hymne auf das Buch in der ZEIT vom 22. Dezember 2011:
"Das Buch bietet, wenn ich mich nicht verzählt habe, 65 Artikel in alphabetische Reihenfolge von ABENDBROT bis ZERRISSENHEIT. Für mich war das Wichtige, dass in all diesen Zeugnissen von Luther bis Schönberg unserer Vergangenheit so zum Ausdruck kommen kann."
weitere Pressestimmen:
„Das Buch zeigt, wie wichtig es ist, die Kultur in der wir verwurzelt sind gut zu kennen und dass es möglich ist, sich an ihr und sogar an der deutschen Seele – auch und gerade wegen ihrer Zerrissenheit – zu erfreuen. Das ist allemal besser als seelischer Gleichschritt, ganz gleich welcher Richtung.“ (RBB kulturradio )
„Bei aller spürbaren Sehnsucht, sich der Wurzeln unserer Kultur zu vergewissern, wird nichts überhöht, nichts verklärt, aber auch nicht pathologisiert. Die Autoren schlagen kraftvolle Bögen in die Mentalitätsgeschichte der deutschen Kulturnation und kommen immer in der Gegenwart an. (…) Klug und kenntnisreich, ist das Geschichtsbuch dieser zwei fröhlichen Patrioten auch eine Augenweide (…).“ (Deutschlandradio Kultur "Radiofeuilleton" )
„Die Autoren wollen vor allem solche verschütteten Traditionen aufzeigen. Dabei spannen sie den Bogen weit zurück in die Vergangenheit. (…) Auf jeden Fall ist ‚Die deutsche Seele‘ ein schönes Buch zum Schmökern, wobei die vielen Bilder zum Lesevergnügen beitragen.“ (dpa )
Kurzbeschreibung des Buches:
Von Gemütlichkeit und Grundgesetz, von Abendbrot bis Zerrissenheit. Alles was deutsch ist.
So ein Buch hat es noch nicht gegeben. Zwei Autoren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, erkunden liebevoll und kritisch, kenntnisreich und ohne Berührungsängste, was das eigentlich ist, die deutsche Seele. Sie spüren sie auf in so unterschiedlichen Begriffen wie »Abendbrot« und »Wanderlust«, »Männerchor« und »Fahrvergnügen«, »Abgrund« und »Zerrissenheit«. In sechzig Kapiteln entsteht auf diese Weise eine tiefgründige und facettenreiche Kulturgeschichte des Deutschen.
Alle Debatten über Deutschland landen am selben Punkt im Abseits: Darf man das überhaupt öffentlich sagen, etwas sei »deutsch« oder »typisch deutsch«? Kann man sich mit dem Deutschsein heute endlich versöhnen? Man muss es sogar, meinen Thea Dorn und Richard Wagner. Sie verspüren eine große Sehnsucht danach, das eigene Land wirklich kennen zu lernen, und machen Inventur in den Beständen der deutschen Seele. Ihr Buch ist eine erkenntnisreiche und unterhaltsame Reise an die Wurzeln unseres nationalen Erbes und geht durchaus ans Eingemachte. Obwohl es sich auch als Enzyklopädie lesen lässt, sind die Texte nicht aus nüchterner Distanz geschrieben. Auf diese Weise entstehen leidenschaftliche Plädoyers für bestimmte Merkmale des Deutschen, für ein damit verbundenes Lebensgefühl. Diese »Liebeserklärung« der Autoren ist ein sinnliches, reich bebildertes Buch, das die deutsche Seele einmal nicht seziert, sondern sie anspricht.
Die deutsche Seele
Hrsg: Thea Dorn und Richard Wagner
554 Seiten, ca. 300 durchgehend vierfarbige Abbildungen.
26,99 €
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Jörg Hube: Herzkasperls Biograffl
Ein Künstlerleben
Bei Langen-Müller soeben erschienen: Die Biografie von "Herzkasperl" Jörg Hube, der mehr als ein Schauspieler, Komödiant, Kabarettist war.
Hube war ein guter Mensch im wahrsten Sinne - dazu Charakterdarsteller, Regisseur und Schauspiellehrer.
Hube wurde 1943 in Neuruppin (Nei-Rupping auf Bayrisch!) in der Mark Brandenburg geboren, wuchs aber in München auf.
Diese "Biograffl" ist eine Collage aus Hubes "Herzkasperl"-Texten, Briefen, Zeugnissen, über 300 Fotos und Erinnerungen seiner Wegbegleiter.
Zusammengestellt hat das Buch Eva Demmelhuber, die als Erste Zugang zum Nachlass Hubes hatte, der heute im Literaturarchiv der Monacensia liegt.
Jörg Hube bleibt unvergessen. Alle, die ihn gekannt, erlebt und hingerissen von ihm waren, werden ihn in ihrem Herzen tragen.
Dieses Buch gehört auf jeden Geschenke-Tisch.
Jörg Hube: Herzkasperls Biograffl
Ein Künstlerleben.
351 Seiten, mit vielen Abbildungen.
€ 22,99
Jetzt bestellen!
Hube war ein guter Mensch im wahrsten Sinne - dazu Charakterdarsteller, Regisseur und Schauspiellehrer.
Hube wurde 1943 in Neuruppin (Nei-Rupping auf Bayrisch!) in der Mark Brandenburg geboren, wuchs aber in München auf.
Diese "Biograffl" ist eine Collage aus Hubes "Herzkasperl"-Texten, Briefen, Zeugnissen, über 300 Fotos und Erinnerungen seiner Wegbegleiter.
Zusammengestellt hat das Buch Eva Demmelhuber, die als Erste Zugang zum Nachlass Hubes hatte, der heute im Literaturarchiv der Monacensia liegt.
Jörg Hube bleibt unvergessen. Alle, die ihn gekannt, erlebt und hingerissen von ihm waren, werden ihn in ihrem Herzen tragen.
Dieses Buch gehört auf jeden Geschenke-Tisch.
Jörg Hube: Herzkasperls Biograffl
Ein Künstlerleben.
351 Seiten, mit vielen Abbildungen.
€ 22,99
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Liste der Empfehlungen der Salon-Diskutanten November 2011
Horst Thieme, Richard Goerlich, Richard Mayr und Tobias Vogt
Was die Diskutanten als Lese-Tipps empfahlen:
Richard Mayr (Augsburger Allgemeine):
- Abonji: Tauben fliegen auf.("hat mich schwer mitgenommen")
- Houellebecq: Karte und Gebiet ("ergreifender Künstlerroman")
Horst Thieme:
- Max Scharnigg: Besteigung der Eiger-Nordwand unter einer Treppe: ("habe ich schon x-mal verschenkt"
- Coupland: JPod ("für alle iPod-Freaks und solche, die es werden wollen...")
- Roehler: Herkunft ("gut zu lesen, empfehlendswert"
Richard Goerlich:
- Alle Gedichte von Lydia Daher ("alle! - das Beste, was Augsburg zu bieten hat.!")
- Altmann: Das Scheißleben meines Vaters... (interessant und aufregend")
Tobias Vogt
- Hilbich: Ich ("ergreifend")
- Uwe Johnson: Jahrestage ("weils gerade im Theater vorgelesen wird")
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Richard Mayr (Augsburger Allgemeine):
- Abonji: Tauben fliegen auf.("hat mich schwer mitgenommen")
- Houellebecq: Karte und Gebiet ("ergreifender Künstlerroman")
Horst Thieme:
- Max Scharnigg: Besteigung der Eiger-Nordwand unter einer Treppe: ("habe ich schon x-mal verschenkt"
- Coupland: JPod ("für alle iPod-Freaks und solche, die es werden wollen...")
- Roehler: Herkunft ("gut zu lesen, empfehlendswert"
Richard Goerlich:
- Alle Gedichte von Lydia Daher ("alle! - das Beste, was Augsburg zu bieten hat.!")
- Altmann: Das Scheißleben meines Vaters... (interessant und aufregend")
Tobias Vogt
- Hilbich: Ich ("ergreifend")
- Uwe Johnson: Jahrestage ("weils gerade im Theater vorgelesen wird")
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Der Traum des Kelten
Mario Vargas Llosa
Der Schmöker für die Herbsttage. Ein literarisch-historischer Roman für anspruchsvolle Leser. Sehr empfehlenswert - auch als Geschenk geeignet. Zugreifen!
Thema und Presse-Stimmen.
August 1916, die Todeszelle eines Londoner Gefängnisses. Roger Casement hält Rückschau auf sein abenteuerliches Leben. Er erinnert sich an die Jahre in Afrika, als er im Auftrag der britischen Regierung einen folgenreichen Bericht über die kolonialen Grausamkeiten im belgischen Kongo verfasste. Und er denkt weiter zurück, an die Kindheit im irischen Ulster, seine zwiespältige Herkunft von einem streng protestantischen Vater und einer tiefgläubigen katholischen Mutter, die viel zu früh verstarb. An das Jahr 1910, als Casement ins peruanische Amazonasgebiet reist, um die grausamen Machenschaften eines Unternehmens zu dokumentieren, das mit britischem Kapital arbeitet. Was er dort sieht und hört, bringt ihn fast um den Verstand. Dabei wird ihm, dem inzwischen kontroversen Idealisten und öffentlichen Aufklärer, immer dringlicher seine eigentliche Mission bewusst. Heimlich begibt er sich nach Berlin und sucht deutsche Unterstützung für die irische Unabhängigkeitsbewegung. Doch in den Wirren des Ersten Weltkrieges gerät er zwischen alle Fronten. Und wird von denen verraten, die er zu lieben glaubt …
Als Aufklärer und Held verehrt, als Verbrecher und Homosexueller verfemt, träumte der große, visionäre Kelte Roger Casement von einer freien, befriedeten Welt. Mit seiner ganzen epischen Kraft zeichnet Mario Vargas Llosa so schonungslos wie eindrucksvoll die inneren und äußeren Kämpfe, das turbulente Wirken dieser umstrittenen historischen Figur nach.
Pressestimmen
»Mario Vargas Llosa hat mit dem Traum des Kelten einen Traum von Weltliteratur verwirklicht. Er stellt die - zu selten - beleuchteten, die dunklen Seiten des europäischen Kolonialismus in das schattenlose Licht des moralischen Urteils und der - ebenfalls - europäischen Aufklärung. Er knüpft an die schillernde Erzählkraft seines Frühwerks an und schafft ein Alterswerk, das zittert vor Empörung und Empathie.«
Ruthard Stäblein, Deutschlandradio Kultur
»Der neue Roman ist eine wunderbare Ergänzung jenes Werkes, das die Schwedische Akademie zu Recht ausgezeichnet hat.«
David Gallagher, The Times Literary Supplement
»Mario Vargas Llosa ist mit dem Traum des Kelten eine historische Biographie gelungen, in der er akribisch Recherchiertes wie ein Literatur-Archäologe mit Wahrscheinlichem ergänzt, es zum Leben erweckt und so ein Meisterwerk des politischen Romans abliefert.«
Claudia Guderian, SR 2 KulturRadio, BücherLese
»Indem er eine Spannung zwischen seiner eigenen Sichtweise und der Roger Casements auf dieses Leben aufbaut und diese Spannung bis zum Ende des Romans hält, vermag er dieses Leben als zugleich geglückt und grandios misslungen darzustellen - und es in seinen dunklen Ambivalenzen bewunderswert tief auszuloten.«
Klaus Siblewski, Die Welt
»Mario Vargas Llosa hat (nicht zum ersten Mal) einen eindrucksvollen historischen Roman in der Tradition des neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts geschrieben, einen historischen Roman, der manchmal an die größten Momente der Gattung erinnert – etwa an Gustave Flauberts Salammbô oder an Thomas Manns Buddenbrooks.«
Hans Ulrich Gumbrecht, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Der Traum des Kelten ist schon deshalb eine empfehlenswerte Lektüre, weil dieser Roman nicht nur an einen fast vergessenen Menschenrechtler erinnert, sondern auch an ein fast vergessenes Menschenrechtsverbrechen Europas, insbesondere Belgiens. … als eindringliche Anklageschrift fast vergessener Kolonialverbrechen und als spannender Lebensbericht überaus lesenswert.«
Gisa Funck, Deutschlandfunk
»Dem sprachgewaltigen Literaturnobelpreisträger ist ein großer Roman gelungen, der trotz all seiner biografischen und historischen Details noch genügend Raum bietet für die eigenen kreativen Gedanken über Recht und Gerechtigkeit, Glück und Tod.«
NDR1 Niedersachsen
»Bei all dem gelingt es Vargas Llosa, zwischen Geschichtserzählung und individueller Psychologie seines Personals die Balance zu halten. Trotz der Schwere des Stoffs ist der Roman leicht und spannend zu lesen.«
Andreas Fanizadeh, Die Tageszeitung
»Der Traum des Kelten ist ein großherziges, kompromisslos menschliches Buch, das die Grausamkeiten beweint, zu der Menschen fähig sind, und doch immer an das Gute im Menschen glaubt.«
Daniel Sander, KulturSPIEGEL 10/2011
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Thema und Presse-Stimmen.
August 1916, die Todeszelle eines Londoner Gefängnisses. Roger Casement hält Rückschau auf sein abenteuerliches Leben. Er erinnert sich an die Jahre in Afrika, als er im Auftrag der britischen Regierung einen folgenreichen Bericht über die kolonialen Grausamkeiten im belgischen Kongo verfasste. Und er denkt weiter zurück, an die Kindheit im irischen Ulster, seine zwiespältige Herkunft von einem streng protestantischen Vater und einer tiefgläubigen katholischen Mutter, die viel zu früh verstarb. An das Jahr 1910, als Casement ins peruanische Amazonasgebiet reist, um die grausamen Machenschaften eines Unternehmens zu dokumentieren, das mit britischem Kapital arbeitet. Was er dort sieht und hört, bringt ihn fast um den Verstand. Dabei wird ihm, dem inzwischen kontroversen Idealisten und öffentlichen Aufklärer, immer dringlicher seine eigentliche Mission bewusst. Heimlich begibt er sich nach Berlin und sucht deutsche Unterstützung für die irische Unabhängigkeitsbewegung. Doch in den Wirren des Ersten Weltkrieges gerät er zwischen alle Fronten. Und wird von denen verraten, die er zu lieben glaubt …
Als Aufklärer und Held verehrt, als Verbrecher und Homosexueller verfemt, träumte der große, visionäre Kelte Roger Casement von einer freien, befriedeten Welt. Mit seiner ganzen epischen Kraft zeichnet Mario Vargas Llosa so schonungslos wie eindrucksvoll die inneren und äußeren Kämpfe, das turbulente Wirken dieser umstrittenen historischen Figur nach.
Pressestimmen
»Mario Vargas Llosa hat mit dem Traum des Kelten einen Traum von Weltliteratur verwirklicht. Er stellt die - zu selten - beleuchteten, die dunklen Seiten des europäischen Kolonialismus in das schattenlose Licht des moralischen Urteils und der - ebenfalls - europäischen Aufklärung. Er knüpft an die schillernde Erzählkraft seines Frühwerks an und schafft ein Alterswerk, das zittert vor Empörung und Empathie.«
Ruthard Stäblein, Deutschlandradio Kultur
»Der neue Roman ist eine wunderbare Ergänzung jenes Werkes, das die Schwedische Akademie zu Recht ausgezeichnet hat.«
David Gallagher, The Times Literary Supplement
»Mario Vargas Llosa ist mit dem Traum des Kelten eine historische Biographie gelungen, in der er akribisch Recherchiertes wie ein Literatur-Archäologe mit Wahrscheinlichem ergänzt, es zum Leben erweckt und so ein Meisterwerk des politischen Romans abliefert.«
Claudia Guderian, SR 2 KulturRadio, BücherLese
»Indem er eine Spannung zwischen seiner eigenen Sichtweise und der Roger Casements auf dieses Leben aufbaut und diese Spannung bis zum Ende des Romans hält, vermag er dieses Leben als zugleich geglückt und grandios misslungen darzustellen - und es in seinen dunklen Ambivalenzen bewunderswert tief auszuloten.«
Klaus Siblewski, Die Welt
»Mario Vargas Llosa hat (nicht zum ersten Mal) einen eindrucksvollen historischen Roman in der Tradition des neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts geschrieben, einen historischen Roman, der manchmal an die größten Momente der Gattung erinnert – etwa an Gustave Flauberts Salammbô oder an Thomas Manns Buddenbrooks.«
Hans Ulrich Gumbrecht, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Der Traum des Kelten ist schon deshalb eine empfehlenswerte Lektüre, weil dieser Roman nicht nur an einen fast vergessenen Menschenrechtler erinnert, sondern auch an ein fast vergessenes Menschenrechtsverbrechen Europas, insbesondere Belgiens. … als eindringliche Anklageschrift fast vergessener Kolonialverbrechen und als spannender Lebensbericht überaus lesenswert.«
Gisa Funck, Deutschlandfunk
»Dem sprachgewaltigen Literaturnobelpreisträger ist ein großer Roman gelungen, der trotz all seiner biografischen und historischen Details noch genügend Raum bietet für die eigenen kreativen Gedanken über Recht und Gerechtigkeit, Glück und Tod.«
NDR1 Niedersachsen
»Bei all dem gelingt es Vargas Llosa, zwischen Geschichtserzählung und individueller Psychologie seines Personals die Balance zu halten. Trotz der Schwere des Stoffs ist der Roman leicht und spannend zu lesen.«
Andreas Fanizadeh, Die Tageszeitung
»Der Traum des Kelten ist ein großherziges, kompromisslos menschliches Buch, das die Grausamkeiten beweint, zu der Menschen fähig sind, und doch immer an das Gute im Menschen glaubt.«
Daniel Sander, KulturSPIEGEL 10/2011
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Hinter der roten Sonne
Ilija Trojanow (Herausgeber)
Die schönsten Abenteuergeschichten, vorgestellt vom "Weltensammler" und Romancier Ilija Trojanow. Das Buch ist so richtig was für Erwaschsene und jugendliche Leser, die das Träumen nicht verlernt ahben oder lernen möchten. Trojanow nimmt uns mit auf eine Reise durch die Welten von Klassikern wie Mark Twain, Jules Verne, robert L. Stevenson bis zu zeitgenössischen Autoren wie McCarthy oder Sten Nadolny. Trojanow macht Lust auf die großen Erzählungen und Romane der Abenteuer-Literatur, indem er einzelne Kapitel vorstellt.
Illustriert ist dieses Lese- und Augenbuch von Aljoscha Blau. Verschenken kann man das Buch - aber vorher unbedingt: Selber lesen und STAUNEN!
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Illustriert ist dieses Lese- und Augenbuch von Aljoscha Blau. Verschenken kann man das Buch - aber vorher unbedingt: Selber lesen und STAUNEN!
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Das Dritte Reich
Roberto Bolano
Ein Kriegsspiel stellt den Lauf der Geschichte in Frage.
Roberto Bolanos unheimlicher erster Roman ist "ein Glanzstück, auf das alle Leser von "2666" gewartet haben" - meint der Verlag etwas dreist. Andreas Breitenstein von der NZZ ergänzt: "Kühn und wild, finster und licht, monumental und filigran, melancholisch und satirisch (...). Roberto Bolanos (Werk) ist von furchterregender Schönheit." Tja, liebe Leser, was haben wir uns unter "furchterregender Schönheit" vorzustellen?
Bzw. um was gehts eigentlich im Roman?
Udo Berger hat nur eine Leidenschaft: Kriegsspiele. Er ist gerade Landesmeister geworden, als eer mit seiner Freundin Urlaub an der Costa Brava macht. Die meiste Zeit verbringt er in seinem Hotelzimmer, beschäftigt mit dem Strategiespiel "Das Dritte Reich", einer Simulation des Zweiten Weltkriegs. Eines Abends lernt Udo den "Verbrannten" kennen, eine zwielichtige Gestalt, die in einer sternförmigen Tretbootfestung haust. Von diesem fasziniert, fordert er ihn auf, im "Dritten Reich" den Part der Alliierten zu übernehmen. Das Spiel zieht sich über Wochen hin. Neben den anfänglichen Siegen der Nazis wendet sich auf einmal das Blatt und Udo sieht die Katastrophe nahen.
Bolano, 1953 in Chile geboren und nach dem Militätputsch 1973 verhaftet, ging ins Exil nach Mexiko und 1976 nach Spanien. 2003 starb er in Barcelona. Erschienen sind bei Hanser "Die wilden Detektive" (2002), "Telefongespräche" (Erzählungen, 2004), "Chilenisches Nachtstück" (2007), "2666" (2009).
Roberto Bolano
Das Dritte Reich
320 Seiten
21,90 €
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Roberto Bolanos unheimlicher erster Roman ist "ein Glanzstück, auf das alle Leser von "2666" gewartet haben" - meint der Verlag etwas dreist. Andreas Breitenstein von der NZZ ergänzt: "Kühn und wild, finster und licht, monumental und filigran, melancholisch und satirisch (...). Roberto Bolanos (Werk) ist von furchterregender Schönheit." Tja, liebe Leser, was haben wir uns unter "furchterregender Schönheit" vorzustellen?
Bzw. um was gehts eigentlich im Roman?
Udo Berger hat nur eine Leidenschaft: Kriegsspiele. Er ist gerade Landesmeister geworden, als eer mit seiner Freundin Urlaub an der Costa Brava macht. Die meiste Zeit verbringt er in seinem Hotelzimmer, beschäftigt mit dem Strategiespiel "Das Dritte Reich", einer Simulation des Zweiten Weltkriegs. Eines Abends lernt Udo den "Verbrannten" kennen, eine zwielichtige Gestalt, die in einer sternförmigen Tretbootfestung haust. Von diesem fasziniert, fordert er ihn auf, im "Dritten Reich" den Part der Alliierten zu übernehmen. Das Spiel zieht sich über Wochen hin. Neben den anfänglichen Siegen der Nazis wendet sich auf einmal das Blatt und Udo sieht die Katastrophe nahen.
Bolano, 1953 in Chile geboren und nach dem Militätputsch 1973 verhaftet, ging ins Exil nach Mexiko und 1976 nach Spanien. 2003 starb er in Barcelona. Erschienen sind bei Hanser "Die wilden Detektive" (2002), "Telefongespräche" (Erzählungen, 2004), "Chilenisches Nachtstück" (2007), "2666" (2009).
Roberto Bolano
Das Dritte Reich
320 Seiten
21,90 €
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Letzter Mann im Turm
Aravind Adiga
Wieder ein umfangreicher Roman. Mit 528 Seiten legt Aravino Adiga (Der weiße Tiger) seinen neuen Bombay-Roman vor. Es handelt sich -Achtung: Verlags-Text! - wieder um "eine spannende Geschichte um Geld und Macht, Luxus und Entbehrung, ein breites Gemälde der Menschen in Bombay und nichtzuletzt das Porträt einer brodelnden Stadt".
Wenn Sie also
- eine spannende Geschichte um Geld und Macht Luxus und Entbehrung
- ein breites Gemälde der Menschen in Bombay
- und das Porträt einer brodelnden Stadt
kennenlernen möchten.
Dann los!
Unabhängig davon glaube ich nach den ersten Seiten: Er ist wieder erste Klasse!
Aravono Adiga: Letzter Mann im Turm
528 Seiten
19,95 €
Jetzt bestellen!
Wenn Sie also
- eine spannende Geschichte um Geld und Macht Luxus und Entbehrung
- ein breites Gemälde der Menschen in Bombay
- und das Porträt einer brodelnden Stadt
kennenlernen möchten.
Dann los!
Unabhängig davon glaube ich nach den ersten Seiten: Er ist wieder erste Klasse!
Aravono Adiga: Letzter Mann im Turm
528 Seiten
19,95 €
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Dein Name
Navid Kermani
Das wird der Herbst der vielseitigen (viele Seiten-) Bücher. 1006 Seiten beschert uns der neue Molina (siehe eigener Lese-Hinweis) und nun Navid Kermanis "Roman": DEIN NAME MIT 1.232 Seiten UND 20 Abbildungen. Ein Roman, eine Biographie, ein Sachbuch? Der Verlag gibt ausführlich Auskunft: "...ist ein Roman, wie es noch keinen gab." Soso. Und weiter: "Ein Lebensbuch, ein Totenbuch. Eine Meditation über das Heilige und die Nöte des Alltags... ". Mal sehn, was die Feuilletons bringen. Im Spiegel dieser Woche (29.8.) kann mans nachlesen: Die wissen auch nicht so recht, was das ist...
Navid Kermani: DEIN NAME
1.232 Seiten
34,90 €
Jetzt bestellen!
Navid Kermani: DEIN NAME
1.232 Seiten
34,90 €
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Die Nacht der Erinnerungen
Antonio Munoz Molina
Soeben eingetroffen: Molinas neuer Roman "Die Nacht der Erinnerungen". Mit 1008 Seiten ein opulenter Gesellschafts- und Zeitroman, wie der Verlag ankündigt. Madrid 1935/36: Am Vorabend des Spanischen Bürgerkriegs: Ignacio Abel, ein erfolgreicher Architekt, beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit der attraktiven Amerikanerin Judith Biely. Als Ignacios Frau das Verhältnis entdeckt, versucht sie, sich umzubringen.
Kunstvoll verknüpft Molina die Schicksale zu einer Geschichter von später Liebe, Verrat und verpassten Gelegenheiten in Zeiten des Bürgerkriegs.
Molina ist den deutschen Lesern mit seinem Kriminalroman "Die Augen eines Mörders" (Tb bei btb) bekannt.
"Die Nacht der Erinnerungen"
1006 S.
DVA, 29,99 €
Jetzt bestellen!
Kunstvoll verknüpft Molina die Schicksale zu einer Geschichter von später Liebe, Verrat und verpassten Gelegenheiten in Zeiten des Bürgerkriegs.
Molina ist den deutschen Lesern mit seinem Kriminalroman "Die Augen eines Mörders" (Tb bei btb) bekannt.
"Die Nacht der Erinnerungen"
1006 S.
DVA, 29,99 €
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Für ein Lied und hundert Lieder
Liao Yiwu
Bei diesem Buch handelt es sich um einen Augenzeugenbericht aus chinesischen Gefängnissen. Der Autor, Liao Yiwu, geboren 1958 in der Provinz Sichuan, wuchs als Kind von Eltern "ohne dauerhafte Aufenthaltserlaubnis" in der großen Hungersnot der 60er Jahre auf. 1989 verfasste er das Gedicht "Massaker", das in Windeseile Verbreitung fand, auch über die Grenzen Chinas hinaus. Hierfür wurde er vier Jahre inhaftiert und schwer misshandelt. 2009 erschien auf Deutsch sein von Kritik und Publikum euphorisch begrüßtes Buch "Fräulein Hallo und der Bauernkaiser - Chinas Gesellschaft von unten", das Menschen vom Bodensatz der chinesischen Gesellschaft portraitiert und in China verboten ist.
Das Buch "Für ein Lied und hundert Lieder" handelt von seiner Gefangenschaft in chinesischen Gefängnissen und Anstalten. Es schildert auf literisch höchst eindringliche Weise die brutale Realität der chinesischen Gefängnisse, die Schikanen von Bewachern und Mithäftlingen, die Folter, die menschliche Nähe.
Liao Yiwu zeigt sich in diesem Buch abermals als einer der ganz großen Autoren Chinas, als einer der sprach- und bildmächtigsten literartischen Stimmen unserer Zeit.
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Das Buch "Für ein Lied und hundert Lieder" handelt von seiner Gefangenschaft in chinesischen Gefängnissen und Anstalten. Es schildert auf literisch höchst eindringliche Weise die brutale Realität der chinesischen Gefängnisse, die Schikanen von Bewachern und Mithäftlingen, die Folter, die menschliche Nähe.
Liao Yiwu zeigt sich in diesem Buch abermals als einer der ganz großen Autoren Chinas, als einer der sprach- und bildmächtigsten literartischen Stimmen unserer Zeit.
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Muttersohn
Martin Walser
Endlich auch im Laden eingetroffen: Der neue "Walser". Titel: Muttersohn.
Nach soviel Besprechungen in den wichtigsten deutschsprachigen Zeitungen (jetzt auch in der ZEIT vom 14.7.2011) kann sich jetzt auch der Käufer ein Bild des neuen Romans machen. Mein Eindruck der Besprechungen: Alle etwas undurchsichtig und ohne richtiges Fazit: gut oder nicht gut, kann mans lesen oder nicht? Soll man es weiterempfehlen oder kommentarlos ins Walser-Regal stellen? Fragen, die wir als Leser stellen. Eines wage ich zu behaupten: der Romen muß gelesen werden, die Rezensionen helfen nicht recht weiter und Martin Walser, einer der großen deutschsprachigen Autoren, hat es verdient, GELESEN zu werden.
Erster Eindruck: beginnt gut, die 500 Seiten sind locker und übersichtlich angeordnet, schlanker Zeilenfall, erinnert etwas an die Typographie der Handke-Romane (mindestens 1 cm Zeilenabstand, Suhrkamp-Rekord!).
Wir erwarten die ersten Leser-Reaktionen in Kürze.
512 S.,
24,95 €, Rowohlt
Jetzt bestellen!
Nach soviel Besprechungen in den wichtigsten deutschsprachigen Zeitungen (jetzt auch in der ZEIT vom 14.7.2011) kann sich jetzt auch der Käufer ein Bild des neuen Romans machen. Mein Eindruck der Besprechungen: Alle etwas undurchsichtig und ohne richtiges Fazit: gut oder nicht gut, kann mans lesen oder nicht? Soll man es weiterempfehlen oder kommentarlos ins Walser-Regal stellen? Fragen, die wir als Leser stellen. Eines wage ich zu behaupten: der Romen muß gelesen werden, die Rezensionen helfen nicht recht weiter und Martin Walser, einer der großen deutschsprachigen Autoren, hat es verdient, GELESEN zu werden.
Erster Eindruck: beginnt gut, die 500 Seiten sind locker und übersichtlich angeordnet, schlanker Zeilenfall, erinnert etwas an die Typographie der Handke-Romane (mindestens 1 cm Zeilenabstand, Suhrkamp-Rekord!).
Wir erwarten die ersten Leser-Reaktionen in Kürze.
512 S.,
24,95 €, Rowohlt
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Faule Kredite
Petros Markaris
Ein Fall für Kostas Charitos. Der aktuelle Roman zur Griechenland-Finamzkrise. Lesen Sie dazu das Markaris-Interwiew mit spiegel-online.
SPIEGEL ONLINE: Herr Markaris, griechische Demonstranten bezeichnen auf Plakaten Bundeskanzlerin Merkel als Nazi, fordern Deutschlands Austritt aus der EU. Wie ernst ist diese anti-deutsche Stimmung zu nehmen?
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Markaris: Die Demonstranten übertreiben es! Sie übertreiben nicht nur Deutschland gegenüber, sondern auch Griechenland, bezeichnen das Land als eine Junta. All das ist natürlich absoluter Unsinn, falsch und verletzend.
SPIEGEL ONLINE: Wie groß ist die Enttäuschung gegenüber den Deutschen in der breiten Bevölkerung?
Markaris: Es handelt sich schlicht um enttäuschte Liebe. Mich hat es schon immer verwundert, dass die Griechen nach dem Krieg größere Sympathien für ihre ehemaligen Besatzer, also die Deutschen, hatten als für ihre Befreier, die Engländer und Amerikaner. Jetzt fühlen sich viele Griechen von den Deutschen verraten. Sie fragen sich: Wir haben uns doch mit den Deutschen so gut verstanden, warum sind es ausgerechnet sie, die jetzt am strengsten mit uns ins Gericht gehen? Natürlich haben dabei deutsche Boulevard-Schlagzeilen nicht geholfen, genauso wenig wie manche Äußerung von Kanzlerin Merkel. Viele haben das Gefühl: Wir sind schon ganz am Boden, jetzt haut man noch drauf.
SPIEGEL ONLINE: Steckt Griechenland fest in der Opferrolle?
Markaris: Die Griechen haben sich in der neueren Geschichte immer als Opfer gesehen. Daher kommen auch alle diese Verschwörungstheorien, die jetzt bei den Protesten wieder Konjunktur haben. Tatsächlich ist die Finanzkrise hausgemacht - und zwar in allererster Linie von der griechischen politischen Klasse. Das politische System versagt seit 30 Jahren, und es versagt immer noch. Das haben die Menschen auch schon früher gesehen, aber erst jetzt, wo sie selbst die harten Folgen spüren, begehren sie dagegen auf.
SPIEGEL ONLINE: Umfragen sagen: Die überwältigende Mehrheit der Griechen lehnt die Regierung von Premier Papandreou ab, fast genauso viele finden auch die Opposition schlecht...
Markaris: Die Menschen wollen Politiker, die ihnen die Wahrheit sagen und nicht immer nur in kleinen Dosen neue Einschnitte verkünden. Sie wollen Politiker, die ihre tiefe Verunsicherung ernst nehmen und die nicht nur Löhne und Renten kürzen, sondern auch Steuern eintreiben. Gegen den Steuerbetrug hat der marode Staatsapparat bis heute nichts unternommen. Die Menschen spüren, dass sie zur Kasse gebeten werden, aber andere ungeschoren davonkommen. Ich kann die Empörung darüber verstehen, auch wenn ich die Mittel ablehne, mit denen dieser Protest zum Ausdruck gebracht wird.
SPIEGEL ONLINE: Gibt es einen politischen Akteur, der als Hoffnungsträger taugt?
Markaris: Nein, Griechenland wird seit 30 Jahren wie von Großgrundbesitzern untereinander aufgeteilt - zwei Familien hatten die Macht, die Papandreous und die Karamanlis. Darüber hinaus hatte kein anderer Emporkömmling eine Chance. Es gibt eine große Sehnsucht nach neuen Leuten in der Politik.
SPIEGEL ONLINE: Was hat sich im vergangenen Jahr in Griechenland verändert?
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Markaris: Es geht den Menschen noch viel schlechter, jetzt sind sie am Boden. Sie haben den Schock nicht überwunden und den Mut verloren. Zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte sind die Griechen wieder depressiv - das zieht sich durch das komplette Alltagsleben. Es hat sich ein extremer Fatalismus ausgebreitet, die Menschen glauben nicht, dass die Krise zu bewältigen ist.
SPIEGEL ONLINE: Demonstranten attackieren Parlamentarier, Steine fliegen. Woher kommt diese Gewalt?
Markaris. Eine Minderheit, Gruppen von etwa 50 Menschen, ist extrem aggressiv, extrem brutal. Das liegt auch daran, dass die Regierung sie gewähren lässt. Erst wenn es zum Äußersten kommt, wird die Polizei eingesetzt. Man denkt, man muss der Wut der Menschen freien Lauf lassen, um noch Schlimmeres zu verhindern. Das ist natürlich einerseits richtig, andererseits bekommen Gewalttätige dadurch Freiraum. Diese Gewalttätigkeit empfinde ich als extrem beunruhigend, denn sie wird immer größer.
Das Interview führte Anna Reimann
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SPIEGEL ONLINE: Herr Markaris, griechische Demonstranten bezeichnen auf Plakaten Bundeskanzlerin Merkel als Nazi, fordern Deutschlands Austritt aus der EU. Wie ernst ist diese anti-deutsche Stimmung zu nehmen?
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Markaris: Die Demonstranten übertreiben es! Sie übertreiben nicht nur Deutschland gegenüber, sondern auch Griechenland, bezeichnen das Land als eine Junta. All das ist natürlich absoluter Unsinn, falsch und verletzend.
SPIEGEL ONLINE: Wie groß ist die Enttäuschung gegenüber den Deutschen in der breiten Bevölkerung?
Markaris: Es handelt sich schlicht um enttäuschte Liebe. Mich hat es schon immer verwundert, dass die Griechen nach dem Krieg größere Sympathien für ihre ehemaligen Besatzer, also die Deutschen, hatten als für ihre Befreier, die Engländer und Amerikaner. Jetzt fühlen sich viele Griechen von den Deutschen verraten. Sie fragen sich: Wir haben uns doch mit den Deutschen so gut verstanden, warum sind es ausgerechnet sie, die jetzt am strengsten mit uns ins Gericht gehen? Natürlich haben dabei deutsche Boulevard-Schlagzeilen nicht geholfen, genauso wenig wie manche Äußerung von Kanzlerin Merkel. Viele haben das Gefühl: Wir sind schon ganz am Boden, jetzt haut man noch drauf.
SPIEGEL ONLINE: Steckt Griechenland fest in der Opferrolle?
Markaris: Die Griechen haben sich in der neueren Geschichte immer als Opfer gesehen. Daher kommen auch alle diese Verschwörungstheorien, die jetzt bei den Protesten wieder Konjunktur haben. Tatsächlich ist die Finanzkrise hausgemacht - und zwar in allererster Linie von der griechischen politischen Klasse. Das politische System versagt seit 30 Jahren, und es versagt immer noch. Das haben die Menschen auch schon früher gesehen, aber erst jetzt, wo sie selbst die harten Folgen spüren, begehren sie dagegen auf.
SPIEGEL ONLINE: Umfragen sagen: Die überwältigende Mehrheit der Griechen lehnt die Regierung von Premier Papandreou ab, fast genauso viele finden auch die Opposition schlecht...
Markaris: Die Menschen wollen Politiker, die ihnen die Wahrheit sagen und nicht immer nur in kleinen Dosen neue Einschnitte verkünden. Sie wollen Politiker, die ihre tiefe Verunsicherung ernst nehmen und die nicht nur Löhne und Renten kürzen, sondern auch Steuern eintreiben. Gegen den Steuerbetrug hat der marode Staatsapparat bis heute nichts unternommen. Die Menschen spüren, dass sie zur Kasse gebeten werden, aber andere ungeschoren davonkommen. Ich kann die Empörung darüber verstehen, auch wenn ich die Mittel ablehne, mit denen dieser Protest zum Ausdruck gebracht wird.
SPIEGEL ONLINE: Gibt es einen politischen Akteur, der als Hoffnungsträger taugt?
Markaris: Nein, Griechenland wird seit 30 Jahren wie von Großgrundbesitzern untereinander aufgeteilt - zwei Familien hatten die Macht, die Papandreous und die Karamanlis. Darüber hinaus hatte kein anderer Emporkömmling eine Chance. Es gibt eine große Sehnsucht nach neuen Leuten in der Politik.
SPIEGEL ONLINE: Was hat sich im vergangenen Jahr in Griechenland verändert?
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Markaris: Es geht den Menschen noch viel schlechter, jetzt sind sie am Boden. Sie haben den Schock nicht überwunden und den Mut verloren. Zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte sind die Griechen wieder depressiv - das zieht sich durch das komplette Alltagsleben. Es hat sich ein extremer Fatalismus ausgebreitet, die Menschen glauben nicht, dass die Krise zu bewältigen ist.
SPIEGEL ONLINE: Demonstranten attackieren Parlamentarier, Steine fliegen. Woher kommt diese Gewalt?
Markaris. Eine Minderheit, Gruppen von etwa 50 Menschen, ist extrem aggressiv, extrem brutal. Das liegt auch daran, dass die Regierung sie gewähren lässt. Erst wenn es zum Äußersten kommt, wird die Polizei eingesetzt. Man denkt, man muss der Wut der Menschen freien Lauf lassen, um noch Schlimmeres zu verhindern. Das ist natürlich einerseits richtig, andererseits bekommen Gewalttätige dadurch Freiraum. Diese Gewalttätigkeit empfinde ich als extrem beunruhigend, denn sie wird immer größer.
Das Interview führte Anna Reimann
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Merian Augsburg jetzt erschienen
Ein bisschen dünn ist er geworden: der soeben erschienene MERIAN Augsburg.
Nach kanppen 70 Seiten beginnt schon der Landkreis. Ansonsten ist alles Gängige enthalten - so richtig fetzig und überraschend ist das nicht. Auf den ersten Blick fällt auf: Über Brecht ein ziemlich altbackener Schulaufsatz von Jakob Hein mit kleinen Stilblüten. Brecht wird immer noch als "Bürgerschreck und Kommunist" bezeichnet, was nicht stimmt, die Beziehung zu Marianne Zoff wird schamvoll so beschrieben: "...es kam offensichtlich eines zum anderen." Was kam da zu wem?
Der Bahnpark fehlt als wichtiges Industriezeichen, Georg Klein schreibt hübsch über die Brücken- und Kanalstadt A. und Uwe Dobler fragt sich mal wieder, wir kennen das ja, wo er sich befindet: "Jesus, bin ich in einer Nazistadt gelandet..."
MERIAN-Chefredakteur Andreas Hallaschka schenkt uns in seinem Editorial den dümmsten Satz: "Nie sah der Goldene Saal im Rathaus schöner aus als heute." Auch nicht im Original?
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Nach kanppen 70 Seiten beginnt schon der Landkreis. Ansonsten ist alles Gängige enthalten - so richtig fetzig und überraschend ist das nicht. Auf den ersten Blick fällt auf: Über Brecht ein ziemlich altbackener Schulaufsatz von Jakob Hein mit kleinen Stilblüten. Brecht wird immer noch als "Bürgerschreck und Kommunist" bezeichnet, was nicht stimmt, die Beziehung zu Marianne Zoff wird schamvoll so beschrieben: "...es kam offensichtlich eines zum anderen." Was kam da zu wem?
Der Bahnpark fehlt als wichtiges Industriezeichen, Georg Klein schreibt hübsch über die Brücken- und Kanalstadt A. und Uwe Dobler fragt sich mal wieder, wir kennen das ja, wo er sich befindet: "Jesus, bin ich in einer Nazistadt gelandet..."
MERIAN-Chefredakteur Andreas Hallaschka schenkt uns in seinem Editorial den dümmsten Satz: "Nie sah der Goldene Saal im Rathaus schöner aus als heute." Auch nicht im Original?
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Der neue Kluftinger-Krimi ist da!
Klüpfel/Kobr: Schutzpatron
Gerade rechtzeitig zum Früh-Lese-Sommer ist der neue Kluftinger-Krimi ist eingegroffen.
"Ein prachtvoller Burgschatz, ein Mord und ein geheimnisvoller Schutzpatron - Kluftinger ermittelt wieder!", schreibt der Piper-Verlag auf das Buch. Wir wollen nachlesen, wie gut der neue Allgäu-Krimi wirklich ist...
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"Ein prachtvoller Burgschatz, ein Mord und ein geheimnisvoller Schutzpatron - Kluftinger ermittelt wieder!", schreibt der Piper-Verlag auf das Buch. Wir wollen nachlesen, wie gut der neue Allgäu-Krimi wirklich ist...
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Liebste Fenchel
Peter Härtling
Soeben erschienen: Die neue Romanbiografie über das Leben der Fanny Hensel-Mendelssohn. "In Etüden und Intermezzi", wie der Verlag aufs Titelbild druckt. Wir kopieren für die Erst-Interessenten das Verlags-Ankündigungs-Lob und erwarten die ersten Leser-Reaktionen.
Liebste Fenchel!
Das Leben der Fanny Hensel-Mendelssohn in Etüden und Intermezzi
ISBN: 978-3-462-04312-9
384 Seiten, Gebunden
19,99 €
Der große neue Roman von Peter Härtling
Nach den hochgelobten Romanen über Hölderlin, Schubert, Hoffmann und Schumann widmet sich Härtling nun einer Frau im Schatten ihres berühmten Bruders: Fanny Hensel-Mendelssohn, Schwester von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Der Verlag schreibt:
Eine deutsche Familie des neunzehnten Jahrhunderts: Fannys Großvater Moses Mendelssohn war einer der Vordenker der Aufklärung, ihr Vater Abraham Mendelssohn ist Stadtrat in Berlin, beteiligt am Aufstieg der Stadt zur deutschen Metropole, weltoffen und assimiliert, sehr auf die Förderung der musikalischen Anlagen seiner vier Kinder bedacht.
Und die geben Anlass zu großen Hoffnungen: Während Fanny, die Älteste, am Klavier und als Sängerin reüssiert, erwirbt sich der vier Jahre jüngere Felix schnell den Ruf eines Wunderkindes – auch dank der Förderung durch seine Schwester, mit der er früh zu komponieren beginnt.
Von dem gemeinsamen Aufbruch in die bewegende und beglückende Welt der Musik erzählt Härtling aus der Perspektive Fannys, innig, kenntnisreich und mit einem Gespür für die komplizierte Gefühlslage zweier hochbegabter Geschwister, denen unterschiedliche Wege vorgezeichnet sind: Felix wird ins Licht der Öffentlichkeit treten, während Fanny sich auf das Wirken im Kreis der Familie beschränken muss. Zum Gesellschaftsporträt wird der Roman durch die Vielzahl berühmter Persönlichkeiten, mit denen die Familie verkehrte, von Heine, Kleist, den Varnhagens bis zu Geheimrat Goethe.
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Literarische Sommerfrische
Elisabeth Tworek (Hrsg.)
In Abwinkl am Tegernsee erlebte Thomas Mann einen Höhepunkt seines Lebens – wenngleich es kein literarischer war: Er habe sich, so schreibt er 1918 an einen Freund, »zum ersten Mal auf dem Gipfel eines höheren Berges« befunden. Die Malerin Paula Ludwig freute sich immer sehr auf das oberbayerische Ambach, weil sie hoffte, »in der Stille dort malen zu können«, während Simone de Beauvoir das Land Bayern und seine Bewohner während ihres Aufenthalts im Jahr 1934 nur wenig inspirierend fand: »Die massigen Bajuwaren, die ihre behaarten Schenkel zeigten und Würste aßen, fand ich unausstehlich.« In Briefen, Tagebüchern, Autobiografien und Schriften beschreiben Literaten und Künstler ihr Leben in der »Sommerfrische« im Alpenvorland – auf sehr humorvolle, nachdenkliche, deftige oder literarische Art und Weise.
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Karte und Gebiet
Michel Houellebecq
Da muß ein Autor schon richtig gut sein, der so einen schwer zu buchstabierenden Namen hat. Und Michel H. ist gut. richtig gut sogar. Solche Prosa sucht man in der deutschprachigen Literatur vergebens. Finde ich. Mit Karte und Gebiet lesen wir einen Künstler-Roman, einen Gesellschaftsroman, einen seeeehr dakadenten Roman: Ach - seinen besten (sagt die Süddeutsche - zurecht). Soviele Anspielungen auf die künstlerische Eitelkeit, auf den Umgang mit Geld. Eine unterhaltsame Lektüre über Intellektuelle, die nicht so gut abschneiden. ein Teil des Romans handelt vom Schriftsteller Michel H., der sogar ermordet wird. Ein Krimi? Yes, aber erst ab Seite 200 aufwärts. Lesen Sie diesen Roman. Bald. Mit Vergnügen. Selten so guten Stoff gelesen. Was wird da noch folgen? Das ganze spielt in Frankreich, das macht alles noch weltgewandter, besser. Ach ja - ich lese ihn nochmal.
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Das Bohren harter Bretter
Alexander Kluge
Mein tipp für die sprachliche/politische Wieterbildung. Die 133 Geschichten unterschiedlicher Länge (manche nur 1 Seite, manche etwas länger) bieten wieder die ganze Bandbreite des Denk-Fuchses Alexander Kluge. Hier stimmt es wirklich: Nomen est omen. Kluge(s) Geschichten, mit kühlem Kopf erzählt, erfunden, erschrieben. Einige mit Spät-Zündung: Die Pointe überfällt einen erst nach zweimaligem Lesen. Wie immer geht es bei Kluges Geschichten um Unerkanntes, Unfassbares, Bekanntes, Neues...
Lesen Sie zum Beispiel die 18zeilige Geschichte: "Was heißt Augenmaß" auf Seite 41 und Sie wissen, was ich meine...
Übrigens: Das Buch enthält zahlreiche schwarz/Weiß-Fotos. Kommentiert natürlich.
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Die große Verschwendung
Wolfgang Schömel
Eigentlich völlig egal, wer Wolfgang Schömel ist. wichtig ist, daß er einen hervorragenden politisch-satirischen Roman geschrieben hat, der sich für die aktuelle stadt- und landpolitische Meinungsbildung und Diskussion richtig gut eignet. Eine Posse, eine (ernüchternde) Welt der Strippenzieher, der Macht, der politischen Hohl-Sprach-Bildung. Kurz: Lesen und sich wieder mal auf hohem Niveau unterhalten fühlen. Es geht um ein Leuchtturm-Projekt (Achtung: schon Satire!) in Bremen oder anderswo: ein Riesen-Aquarium wird von Groß-Investoren geplan und umgesetzt. Alle Beteiligten erhoffen sich (persönliche) Vorteile, Eitelkeiten zuhauf begegnen uns: Dieser Roman ist ein großer Schluck aus der Politsatire-Pulle und richtig gut geschrieben. Spannend, satirisch, zutiefst der männlich-politisch-erotischen Seele entstiegen. Wers als erster liest, ist als erster gut unterhalten.
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Der Lech - Landschaft. Natur. Geschichte. Wirtschaft. Wasserkraft
Martin Kluger
NEU: Der Lech. Landschaft. Natur. Geschichte. Wirtschaft. Wasserkraft
Das Buch zum Lechmuseum Bayern und seinen Inhalten
Der rund 260 Kilometer lange Lech entspringt im Vorarlberger Lechquellengebirge und mündet in die Donau. Der einst reißende Gebirgsfluss hat unterschiedlichste Landschaften geformt und äußerst artenreiche Naturräume geschaffen. An seinen Ufern wuchsen Dörfer und Städte, für die der Lech zur Lebensader wurde – als Transportweg, Wasserlieferant und Kraftquelle.
Am Zusammenfluss von Lech und Wertach gründeten die Römer Augsburg. Später entstanden Füssen im Allgäu und die bayerischen Städte Schongau, Landsberg und Rain. Ein Jahrtausend lang war der Fluss Kultur-, Sprach- und Landesgrenze, um sein Wasser wurden Kriege geführt. Das Wasser aus dem Lech trieb Mühlen und Hammerwerke an, die Lechflößerei war ein bedeutendes Gewerbe, Lechwasser machte Augsburg zur Industriemetropole. Trinkwasser aus dem Lechtal versorgt heute auch weite Teile Frankens, 28 Wasserkraftwerke erzeugen CO2-neutral Strom. Dieses Buch führt durch das Lechmuseum Bayern in Langweid und erklärt so den Lech und sein Tal, Energieerzeugung aus Wasserkraft und die Geschichte der Lechwerke.
Autor: Martin Kluger
Herausgeber: Lechwerke AG (LEW)
Format: 118 x 210 mm, 224 Seiten, 271 farbige Fotografien, Grafiken und (teilweise historische) Karten und Pläne
ISBN: 978-3-939645-36-8
Preis: 9,90 EUR
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CLOCKERS
Richard Price
Vom Autor des Bestsellers: CASH.
Clockers - das sind schwarze Dealer, die weiße Klientel 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche beliefern. Hier im Slum, wo die Welt rau ist, steht die Polizei aggressiv daneben, die Stadt resigniert. Bis sich die Spannung wieder in einer Explosion entlädt.
Richard Price hat dieses Szenarium in seinem grandiosen Meisterwerk »Clockers« umgesetzt. Es entstand ein handlungsgetriebener und vor Spannung berstender Großstadtroman, den Spike Lee mit Harvey Keitel verfilmt hat und der den Grundriss für die gefeierte Fernsehserie »The Wire« schuf.
Achtung: Kein neuer Roman von richard Price! Im Impressum findet sich folgender Text: "Auf Deutsch erschien der Roman zum ersten Mal 1992 unter dem Titel 'Söhne der Nacht' im C. Bertelsmann Verlag München." Somit handelt es sich um eine Neu-Übersetzung. Muß einem ja gesagt werden.
800 S., Fischer-Verlag
22,95 €
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Sommer ohne Männer
Siri Hustvedt
"Der neue Roman von einer der großen Denkerinnen der US-Literatur: ein erfrischen frecher, geistreicher und amüsanter Roman über den sogenannten Geschlechterkrieg." - schreibt der Verlag. Wir fragen uns erstmal: Ein Sommer ohne Männer? Geht das?
Stella Cramer, 1. Sortimenterin der Buchhandlung Dorn in Neustadt/Aisch und profunde Kennerin zeitgenössischer Literatur, dazu aufmerksame Leserin unserer Homepage, gibt uns sofort Auskunft:
Zitat aus der Homepage der Buchhandlung Dorn:
"...da kann ich der Beschreibung des Rowohlt Verlags nur zustimmen. Siri Hustvedt, Ehefrau des ebenso genialen Autors Paul Auster überzeugt mich wieder, nach ihren anderen Büchern, mit ihren Gedanken, ihrem Stil, ihrem Humor! Und: auf die Frage eines sehr engen (Buchhändler-)Freundes "Ein Sommer ohne Männer - geht das?!" antworte ich: Das geht wohl schon, liefert doch so einige nicht unwichtige Erkenntnisse, aber sicher ist es auch schön, wenn solche Sommer wieder vorbei sind ..." Danke Stella.
Und jetzt? Wissen wir mehr? Wer schreibt das Buch: Ein Winter ohne Frauen ?
304 S., Rowohlt
19,95 €
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Roman meines Leben
Zülfü Livanlei
» Trotz allem habe ich ein schönes und erfülltes Leben geführt.« Zülfü Livaneli
Zülfü Livaneli wurde als Künstler von Millionen gefeiert und musste dennoch jahrelang im Exil leben. Wie kaum ein anderer steht er für die Widersprüche der Türkei. In seinen mitreißenden Erinnerungen lässt er ein Leben Revue passieren, das spannender ist als jeder Roman.
Schon die Kindheit von Zülfü Livaneli ist geprägt von den Spannungen der türkischen Gesellschaft.
Sie ziehen sich als Leitmotiv durch sein gesamtes Leben und Schaffen. Die glücklichen beruflichen Anfangsjahre als Verleger in Ankara finden mit dem Militärputsch 1971 ein jähes Ende. Er wird verhaftet und in einem Militärgefängnis interniert. Schließlich gelingt ihm eine abenteuerliche Flucht nach Schweden.
Während des fünfjährigen Exils entwickelt er sich trotz Aufführungsverbot zu einem der beliebtesten Liedermacher der Türkei. Nach seiner triumphalen Rückkehr setzt er sich für die Kurden und die griechisch-türkische Aussöhnung ein, einige Jahre sogar als Mitglied des Parlaments.
Parallel zu seiner Sängerkarriere begeistert das Multitalent auch als Filmregisseur und Romancier ein weltweites Publikum. Was für ein erfülltes, an Höhepunkten reiches Leben!
361 S., Klett-Cotta
22,95 €
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Zülfü Livaneli wurde als Künstler von Millionen gefeiert und musste dennoch jahrelang im Exil leben. Wie kaum ein anderer steht er für die Widersprüche der Türkei. In seinen mitreißenden Erinnerungen lässt er ein Leben Revue passieren, das spannender ist als jeder Roman.
Schon die Kindheit von Zülfü Livaneli ist geprägt von den Spannungen der türkischen Gesellschaft.
Sie ziehen sich als Leitmotiv durch sein gesamtes Leben und Schaffen. Die glücklichen beruflichen Anfangsjahre als Verleger in Ankara finden mit dem Militärputsch 1971 ein jähes Ende. Er wird verhaftet und in einem Militärgefängnis interniert. Schließlich gelingt ihm eine abenteuerliche Flucht nach Schweden.
Während des fünfjährigen Exils entwickelt er sich trotz Aufführungsverbot zu einem der beliebtesten Liedermacher der Türkei. Nach seiner triumphalen Rückkehr setzt er sich für die Kurden und die griechisch-türkische Aussöhnung ein, einige Jahre sogar als Mitglied des Parlaments.
Parallel zu seiner Sängerkarriere begeistert das Multitalent auch als Filmregisseur und Romancier ein weltweites Publikum. Was für ein erfülltes, an Höhepunkten reiches Leben!
361 S., Klett-Cotta
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Lunarda
Selma Mahlknecht/Herbert Rosendorfer
Lunarda: ein neuer Rosendorfer?
Kurzbeschreibung:
Auf den ersten Blick ist Paula eine ganz normale junge Frau: Sie ist schnippisch und schreibt Tagebuch; von moderner Kunst hält sie wenig. In ihren Augen fehlt diesen Bildern nicht nur der Titel, sondern auch sonst so ziemlich alles, was sie sich von einem Kunstwerk erwartet. Bis sie eines Tages als Model einem um einiges älteren Maler begegnet, der ihr Leben grundlegend verändert. Schon der Geruch seines Ateliers ist anheimelnd, die Ruhe, die er ausstrahlt, beruhigend. Und was sie sich lange nicht eingestehen wollte, wird plötzlich offensichtlich: Er beginnt ihr zu fehlen. In einem Wechselbad der Gefühle findet sie kurzzeitig zu Freiheit und Glück.
Selma Mahlknechts gemeinsam mit Herbert Rosendorfer unterhaltsam geschriebener Roman ist voller origineller Szenen und spannender Wendungen. „Diese Tage sind so voller Leere. Was hier wie ein Widerspruch steht, stimmt: Auch die Leere kann erfüllend sein. Nie spürt man es deutlicher als kurz vor dem Einschlafen, wenn dieses kleine Nichts, das man immer verborgen in sich trägt, sich plötzlich ausdehnt undüber den scheinbar unaufhaltsamen Wirbel von Worten, Geräuschen, Bildern, Düften legt, bis alles ausgelöscht ist im sanften Schwarz des Schlummers. Ich brauche nicht über meine Gefühle nachzudenken. Was ich wissen muss, weiß ich: Sie sind echt. Sie sind gut. Das reicht. Jetzt kann kommen, was will.“
318 S., 19,90 €
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Kurzbeschreibung:
Auf den ersten Blick ist Paula eine ganz normale junge Frau: Sie ist schnippisch und schreibt Tagebuch; von moderner Kunst hält sie wenig. In ihren Augen fehlt diesen Bildern nicht nur der Titel, sondern auch sonst so ziemlich alles, was sie sich von einem Kunstwerk erwartet. Bis sie eines Tages als Model einem um einiges älteren Maler begegnet, der ihr Leben grundlegend verändert. Schon der Geruch seines Ateliers ist anheimelnd, die Ruhe, die er ausstrahlt, beruhigend. Und was sie sich lange nicht eingestehen wollte, wird plötzlich offensichtlich: Er beginnt ihr zu fehlen. In einem Wechselbad der Gefühle findet sie kurzzeitig zu Freiheit und Glück.
Selma Mahlknechts gemeinsam mit Herbert Rosendorfer unterhaltsam geschriebener Roman ist voller origineller Szenen und spannender Wendungen. „Diese Tage sind so voller Leere. Was hier wie ein Widerspruch steht, stimmt: Auch die Leere kann erfüllend sein. Nie spürt man es deutlicher als kurz vor dem Einschlafen, wenn dieses kleine Nichts, das man immer verborgen in sich trägt, sich plötzlich ausdehnt undüber den scheinbar unaufhaltsamen Wirbel von Worten, Geräuschen, Bildern, Düften legt, bis alles ausgelöscht ist im sanften Schwarz des Schlummers. Ich brauche nicht über meine Gefühle nachzudenken. Was ich wissen muss, weiß ich: Sie sind echt. Sie sind gut. Das reicht. Jetzt kann kommen, was will.“
318 S., 19,90 €
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Bildung
Gerhard Roth
Wissen, Bildung und Persönlichkeit: Der neue Gerhard Roth
Weiterbildung? Bringt nichts! Unternehmen
investieren hohe Summen in die Weiterbildung
ihrer Mitarbeiter, nach zwei Monaten ist wieder alles beim Alten. Unser Schulsystem verschlingt Milliarden – Pisa hat gezeigt, was dabei herauskommt.
Der bekannte Autor Gerhard Roth erklärt, woran die Bemühungen um Bildung und Weiterbildung scheitern:
Die Erkenntnisse der Psychologie
und Neurowissenschaften haben bisher keinen Eingang in unser Bildungssystem gefunden.
Im Buch werden die wichtigsten Fragen zum Thema Bildung und Lernen beantwortet:
• Wie lernt der Mensch eigentlich?
• Warum sind Emotionen beim Lernen so wichtig und wie kann ich Begeisterung für einen Stoff wecken?
• Wie kann das Gelernte dauerhaft im Gedächtnis implantiert werden?
• Welche Rolle spielt die Sprache beim Lernen?
• Warum sind manche Lehrer erfolgreich, andere nicht?
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Weiterbildung? Bringt nichts! Unternehmen
investieren hohe Summen in die Weiterbildung
ihrer Mitarbeiter, nach zwei Monaten ist wieder alles beim Alten. Unser Schulsystem verschlingt Milliarden – Pisa hat gezeigt, was dabei herauskommt.
Der bekannte Autor Gerhard Roth erklärt, woran die Bemühungen um Bildung und Weiterbildung scheitern:
Die Erkenntnisse der Psychologie
und Neurowissenschaften haben bisher keinen Eingang in unser Bildungssystem gefunden.
Im Buch werden die wichtigsten Fragen zum Thema Bildung und Lernen beantwortet:
• Wie lernt der Mensch eigentlich?
• Warum sind Emotionen beim Lernen so wichtig und wie kann ich Begeisterung für einen Stoff wecken?
• Wie kann das Gelernte dauerhaft im Gedächtnis implantiert werden?
• Welche Rolle spielt die Sprache beim Lernen?
• Warum sind manche Lehrer erfolgreich, andere nicht?
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Logbücher
Sven Regener
Sven Regener
Meine Jahre mit Hamburg-Heiner
Logbücher
432 Seiten, mit vielen vierfarbigen Fotos
Klappenbroschur
Euro 19,95 (D) / sFr 30,50 / Euro 20,60 (A)
Sven Regener, Musiker und Literat (oder umgekehrt), Sänger von Element of Crime und Verfasser der Herr – Lehmann – Trilogie , hat über einen Zeitraum von fünf Jahren für die verschiedensten Internet-Plattformen die dialogreichsten und witzigsten Logbücher verfasst, die je bei Fahrten durch die stürmischen Meere und stehenden Gewässer des Lebens entstanden sind. Denn was einmal in die Regener’sche Durchdenkmaschine hineingeraten ist, kommt nicht ungeschoren wieder heraus, und so sind wir dabei, wenn Regener auf der Suche nach einer »Arno-Schmidt-Gesellschaft« über die Frankfurter Buchmesse stolpert, auf Element of Crime-Tournee in einen Paranoia-Rausch gerät, in Nashville, Tennessee, das Batman Building von der falschen Seite fotografiert, Österreich und Deutschland miteinander versöhnt oder Busfahrer Udos Meinung über den Hersteller der Wuppertaler Schwebebahn unter die Leute bringt (»Murks Aus Nürnberg«).
Und dann ist da auch noch Hamburg-Heiner, Freund, Feind, Kritiker und Einpeitscher zugleich, der fast täglich anruft, um Regener gedanklich auf Kurs zu halten, etwa mit einem Streit über die korrekte Notation von »O Tannenbaum« oder einer Diskussion über die Bedeutung österreichischer Herrschaft über Hamburg-Altona in den Jahren 1864–1866.
Liest man die Logbücher alle auf einen Schlag, dann bemerkt man plötzlich, dass da etwas ganz Eigenes entstanden ist, ein Hybrid zwischen Tagebuch und Roman, ein Seemannsgarn in der Tradition der großen Fabulierer und Schwadronierer, der Quatschköppe und Knalltüten, oder wie Hamburg- Heiner es sagen würde: »Wenn schon Jahrhundert, dann ja wohl das 18.!«
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Meine Jahre mit Hamburg-Heiner
Logbücher
432 Seiten, mit vielen vierfarbigen Fotos
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Euro 19,95 (D) / sFr 30,50 / Euro 20,60 (A)
Sven Regener, Musiker und Literat (oder umgekehrt), Sänger von Element of Crime und Verfasser der Herr – Lehmann – Trilogie , hat über einen Zeitraum von fünf Jahren für die verschiedensten Internet-Plattformen die dialogreichsten und witzigsten Logbücher verfasst, die je bei Fahrten durch die stürmischen Meere und stehenden Gewässer des Lebens entstanden sind. Denn was einmal in die Regener’sche Durchdenkmaschine hineingeraten ist, kommt nicht ungeschoren wieder heraus, und so sind wir dabei, wenn Regener auf der Suche nach einer »Arno-Schmidt-Gesellschaft« über die Frankfurter Buchmesse stolpert, auf Element of Crime-Tournee in einen Paranoia-Rausch gerät, in Nashville, Tennessee, das Batman Building von der falschen Seite fotografiert, Österreich und Deutschland miteinander versöhnt oder Busfahrer Udos Meinung über den Hersteller der Wuppertaler Schwebebahn unter die Leute bringt (»Murks Aus Nürnberg«).
Und dann ist da auch noch Hamburg-Heiner, Freund, Feind, Kritiker und Einpeitscher zugleich, der fast täglich anruft, um Regener gedanklich auf Kurs zu halten, etwa mit einem Streit über die korrekte Notation von »O Tannenbaum« oder einer Diskussion über die Bedeutung österreichischer Herrschaft über Hamburg-Altona in den Jahren 1864–1866.
Liest man die Logbücher alle auf einen Schlag, dann bemerkt man plötzlich, dass da etwas ganz Eigenes entstanden ist, ein Hybrid zwischen Tagebuch und Roman, ein Seemannsgarn in der Tradition der großen Fabulierer und Schwadronierer, der Quatschköppe und Knalltüten, oder wie Hamburg- Heiner es sagen würde: »Wenn schon Jahrhundert, dann ja wohl das 18.!«
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Süden
Friedrich Ani
"Einzigartig im deutschsprachigen Raum. Wer Anis Geschichten liest, lernt anders denken" - sagt das Hamburger Abendblatt über Friedrich
Ani. Um was gehts in Anis Romanen (Krimis?):
Die Zeitschrift LITERATUREN urteilt:
Sehr schön ist, wie Friedrich Ani seinen Ermittler in allen Facetten seines Charakters entwickelt und Schritt für Schritt dessen eigene Geschichte aufrollt. Mit Vergnügen folgt man ihm auch an die Bruchstellen einer Gesellschaft, die mühsam irgendwie von Tag zu Tag kommt, obwohl es allen an der Dimension fehlt, die ein Weitermachen einzig sinnvoll erscheinen ließe: Zukunft. Der Detektiv wandelt unter letztlich Tapferen und Blessierten, nicht zuletzt gehört er selbst auch dazu: ein Wiedergänger jener einsamen Wölfe, die das Genre seit Dashiell Hammett und Raymond Chandler geprägt haben.
Ein Roman aus einer bundesrepublikanischen Schwarzen Serie ist dies also, mitsamt Nutten und Kleinkriminellen und einem insgesamt sehr robusten Charme.
364 S., Droemer
19,99 €
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Ani. Um was gehts in Anis Romanen (Krimis?):
Die Zeitschrift LITERATUREN urteilt:
Sehr schön ist, wie Friedrich Ani seinen Ermittler in allen Facetten seines Charakters entwickelt und Schritt für Schritt dessen eigene Geschichte aufrollt. Mit Vergnügen folgt man ihm auch an die Bruchstellen einer Gesellschaft, die mühsam irgendwie von Tag zu Tag kommt, obwohl es allen an der Dimension fehlt, die ein Weitermachen einzig sinnvoll erscheinen ließe: Zukunft. Der Detektiv wandelt unter letztlich Tapferen und Blessierten, nicht zuletzt gehört er selbst auch dazu: ein Wiedergänger jener einsamen Wölfe, die das Genre seit Dashiell Hammett und Raymond Chandler geprägt haben.
Ein Roman aus einer bundesrepublikanischen Schwarzen Serie ist dies also, mitsamt Nutten und Kleinkriminellen und einem insgesamt sehr robusten Charme.
364 S., Droemer
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Die Bibel für den Wut-Bürger
Empört euch!!
Jetzt auch in deutscher Sprache zu lesen: Stéphane Hessels brisante Streitschrift.
"Neues schaffen heißt Widerstand leisten. Widerstand leisten heißt Neues schaffen."
Die kleine Streitschrift wurde in Frankreich schnell zum Bestseller. Die zentrale Aussage von Stéphane Hessel richtet sich an alle, die den Mut, die Wut noch nicht aufgegeben, zu widerstehen. Hessels Aussage, gerade an junge Menschen:
"Seht euch um, dann werdet ihr die Themen finden, für die Empörung sich lohnt - die Behandlung der Zuwanderer, der in die Illegalität Gestoßenen, der Sinti und Roma. Ihr werdet auf konkrete Situationen stoßen, die euch veranlassen, euch gemeinsam mit anderen zu engagieren. Suchtet, und ihr werdet finden!"
Was möchte man da hinzufügen? Nur eins: LESEN!
32 Seiten, broschiert, € 3,99
Jetzt bestellen!
"Neues schaffen heißt Widerstand leisten. Widerstand leisten heißt Neues schaffen."
Die kleine Streitschrift wurde in Frankreich schnell zum Bestseller. Die zentrale Aussage von Stéphane Hessel richtet sich an alle, die den Mut, die Wut noch nicht aufgegeben, zu widerstehen. Hessels Aussage, gerade an junge Menschen:
"Seht euch um, dann werdet ihr die Themen finden, für die Empörung sich lohnt - die Behandlung der Zuwanderer, der in die Illegalität Gestoßenen, der Sinti und Roma. Ihr werdet auf konkrete Situationen stoßen, die euch veranlassen, euch gemeinsam mit anderen zu engagieren. Suchtet, und ihr werdet finden!"
Was möchte man da hinzufügen? Nur eins: LESEN!
32 Seiten, broschiert, € 3,99
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Achim Peters
Das egoistische Gehirn
Das aktuelle Sachbuch zum Fasten
Achim Peters: Das egoistische Gehirn - warum unser Dopf Diäten sabotiert und dgegen den eigenen Körper kämpft.
Unser Gehirn ist ein egoistischer Despot. Kommt es in Versorgungsnot, können wir noch so entschlossen sein, eine Diät einzuhalten – unser egoistisches Gehirn wird etwas dagegen haben und seine eigenen Energieansprüche sogar gegen unseren Willen durchsetzen. Das hat der renommierte Hirnforscher und Internist Professor Dr. Achim Peters in weltweit einzigartigen Studien nachgewiesen. Bei Stress reicht die übliche Energie für unser Gehirn nicht aus – wir essen mehr, um es gut zu versorgen. Wenn wir uns aber an Dauerstress gewöhnen, kann das fatale Folgen haben: Wir werden dick und bekommen die überflüssigen Kilos nicht wieder los. Hier berichtet Peters erstmals, auf welchen Forschungen seine sensationellen Erkenntnisse fußen und wie das Gehirn der Schlüssel für erfolgreiche Therapien sein kann. Dieses Buch ist eine aufregende Entdeckungsreise zu uns selbst.
330 S., Ullstein
19,90 €
Jetzt bestellen!
Luka und das Lebensfeuer
Salman Rushdie
Luka, jüngster Sohn des legendären Geschichtenerzählers Raschid aus Rushdies weltberühmtem Märchen "Harun und das Meer der Geschichten" muß auf einer abenteuerlichen Reise ins Land der Magie das Lebensfeuer besorgen, um seinen Vater aus höchster Gefahr zu retten...
272 S, Rowohlt
19,95 €
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Wo die Löwen weinen
Heinrich Steinfest
Endlich eingetroffen: der neue Steinfest. Mit dem Münchner Kommissar Rosenblut. Nach den ersten fünfzig Seiten läßt sich sagen: ein echter Steinfest. Lesen!
Für alle, die vorab mehr wissen wollen - hier die Verlagsankündigung:
EUR 19,90
gebunden, 300 Seiten
Drei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und ein Hund in einer Stadt, in der sich die Tragödie der Welt zur grandiosen Posse verdichtet. Sie alle führt das Schicksal mitten hinein in die Bodenlosigkeit eines umkämpften Großprojekts.
Ein Archäologe wird auf eine geheimdiensthaft-kryptische Weise nach Stuttgart gerufen und wittert seine große Chance: Bei Probebohrungen im Schlossgarten wurde eine rätselhafte antike Apparatur gefunden.
Ein Durchschnittsbürger, den die Wut über das Leben, seine Ungerechtigkeiten, der Zorn über die Willkür der Mächtigen zum Scharfrichter und Scharfschützen macht: präzise, geduldig, gefährlich.
Der Münchner Kommissar Rosenblüt, der auf der Spur eines Falles in seine schwäbische Heimatstadt zurückkehren muss, wo er bereits einmal den hohen Herren zu nahe getreten ist und daher die Stadt eigentlich für immer hinter sich lassen wollte.
Und ein Hund, ein rätselhafter, etwas verfetteter Streuner, dessen größtes Talent Heinrich Steinfest in seiner exzellenten, witzigen Sprache so beschreibt: »Niemand konnte so gut sitzen wie er. Eigentlich war es ein ästhetisches Verbrechen, diesen Hund zur Bewegung zu zwingen.«
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Politik zum Selbermachen
Eva Leipprand
"Eine Gebrauchsanweisung" - so der Untertitel des neuen Buches von Eva Leipprand (Ex-Kulturbürgermeisterin von Augsburg).
Verlagsankündigung: "In 22 Schritten bietet dieses Buch eine Gebrauchsanweisung für die Politik, vom Einstieg bis zum Rathaus. Und den ultimativen Test: Sind Sie bereit für den Betrieb?"
Suhrkamp, Reihe nova, 170 S., 11.95 €
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Deutschland 2030
Horst W. Opaschowski
Ein interessantes Sachbuch zu unserer Zukunft ist zu empfehlen: Zukunft gibt Antworten auf Fragen, die uns alle beschäftigen: Was bleibt?, was ändert sich?, wie sieht die Arbeitswelt von morgen aus?
Opaschowski stellt folgende Zukunftswelten für das Jahr 2030 vor:
Die Arbeitswelt
Die Konsumwelt
Die Umwelt
Die Medienwelt
Die Sportwelt
Die Erlebniswelt
bis zur Bildungs-, Urlaubs- und Wertewelt.
Mit diesem Buch können Sie einen kompetenten Blick in die (nähere) Zukunft wagen.
Interessant für alle Entscheider und Multiplikatoren.
Das Standardwerk zur gesellschaftlichen Entwicklung Deutschlands, jetzt in neuer Auflage.
784 S., zahlr. Grafiken, 39,95 €
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Leòn und Louise
Alex Capus
Ich lege mich fest: der schönste Liebesroman des Frühjahrs 2011. Da kann nichts besseres kommen. Über Leòn und Louise wird man noch lange sprechen.
Über den Inhalt:
Zwei junge Leute verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander: Das ist die Geschichte von Léon und Louise. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. Alex Capus erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit und großer Intensität von der Liebe in einem Jahrhundert der Kriege, von diesem Paar, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festhält und ein eigensinniges, manchmal unerhört komisches Doppelleben führt. Die Geschichte einer großen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt.
320 S., 19,90 €
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Das Lesikon der visuellen Kommunikation
Juli Gudehus
Die Schwarte zum Neuen Jahr
3.000 Seiten! Ja, wer soll denn das lesen? Sie? Warum nicht? Lesenswert ist es jedenfalls. Meinen wir.
Die Presse lobt:
Lies keine Lexiken, mein Sohn. Lies das Lesikon. Es ist vergnüglicher. Das Lesikon der visuellen Kommunikation nennt die Berliner Designerin Juli Gudehus ihr eben herausgekommenes Buch. Jetzt habe ich endlich die Gelegenheit gefunden, diesen enzyklopädischen Wälzer der Superlative selber in die Hand zu nehmen und meine Nase hineinzustecken. 9704 Begriffe auf 3000 Seiten, in 9 Jahren mit der Hilfe von 3513 Koautoren zusammengetragen von einer Visual Designerin, die vor lauter Spass am Wort sogar die Blder in ihrem Buch vergessen hat, was dem Vergnügen aber keinerlei Abbruch tut. Nebst gutausgebildeter Armmuskulatur empfiehlt sich zur Bewältigung des schwergewichtigen Schmökers auch eine gute Lesebrille oder die entsprechende Gabe der Natur. So ausgerüstet kommt man aus dem Lesen und Schmunzeln nicht mehr heraus. Besonders Leute wie ich, die mit Satz noch Blei und mit Cicero noch eine Masseinheit assozieren, stolpern über viele alte Bekannte, die sich da unter der Begriffsflut des Mac-Zeitalters tummeln.
Kurzbeschreibung
Jede Branche hat ihre Sprache, nutzt selbstverständlich Worte, die es wert wären, sie auf der Zunge zergehen zu lassen: Wann setzt der erste Gestalter den Fuß auf den Garamond? Und wer klärt den Mord im Quark-xPress auf? 9.704 Begriffe der visuellen Kommunikation hat Juli Gudehus zusammen getragen, mit Unterstützung von 3.513 Co-Autoren definiert, kommentiert, mit Meinungen und Erfahrungen garniert und geordnet. Nicht von A bis Z, sondern von Aventgarde bis After Image, nicht streng logisch, sondern kreativ assoziativ webt sie daraus eine unendliche Geschichte. Widersprüche werden zum Denkanstoß. Das Lesikon ist ein Facebook mit 3000 hauchdünnen Seiten. Ein literarisches Labyrinth, in dem Sie surfen und sich treiben lassen, sich verlieren und Vertrautes wieder finden. Eine Odysee, die genau so viele Fragen aufwirft, wie sie beantwortet. Ein Spiegelkabinett das den Horizont erweitert. Ein Kaleidoskop, das Ihre Wahrnehmung von Sprache verändert.
Format: 24,8 x 17,4 x 6,6 cm , 3000 Seiten, € 80,-
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3.000 Seiten! Ja, wer soll denn das lesen? Sie? Warum nicht? Lesenswert ist es jedenfalls. Meinen wir.
Die Presse lobt:
Lies keine Lexiken, mein Sohn. Lies das Lesikon. Es ist vergnüglicher. Das Lesikon der visuellen Kommunikation nennt die Berliner Designerin Juli Gudehus ihr eben herausgekommenes Buch. Jetzt habe ich endlich die Gelegenheit gefunden, diesen enzyklopädischen Wälzer der Superlative selber in die Hand zu nehmen und meine Nase hineinzustecken. 9704 Begriffe auf 3000 Seiten, in 9 Jahren mit der Hilfe von 3513 Koautoren zusammengetragen von einer Visual Designerin, die vor lauter Spass am Wort sogar die Blder in ihrem Buch vergessen hat, was dem Vergnügen aber keinerlei Abbruch tut. Nebst gutausgebildeter Armmuskulatur empfiehlt sich zur Bewältigung des schwergewichtigen Schmökers auch eine gute Lesebrille oder die entsprechende Gabe der Natur. So ausgerüstet kommt man aus dem Lesen und Schmunzeln nicht mehr heraus. Besonders Leute wie ich, die mit Satz noch Blei und mit Cicero noch eine Masseinheit assozieren, stolpern über viele alte Bekannte, die sich da unter der Begriffsflut des Mac-Zeitalters tummeln.
Kurzbeschreibung
Jede Branche hat ihre Sprache, nutzt selbstverständlich Worte, die es wert wären, sie auf der Zunge zergehen zu lassen: Wann setzt der erste Gestalter den Fuß auf den Garamond? Und wer klärt den Mord im Quark-xPress auf? 9.704 Begriffe der visuellen Kommunikation hat Juli Gudehus zusammen getragen, mit Unterstützung von 3.513 Co-Autoren definiert, kommentiert, mit Meinungen und Erfahrungen garniert und geordnet. Nicht von A bis Z, sondern von Aventgarde bis After Image, nicht streng logisch, sondern kreativ assoziativ webt sie daraus eine unendliche Geschichte. Widersprüche werden zum Denkanstoß. Das Lesikon ist ein Facebook mit 3000 hauchdünnen Seiten. Ein literarisches Labyrinth, in dem Sie surfen und sich treiben lassen, sich verlieren und Vertrautes wieder finden. Eine Odysee, die genau so viele Fragen aufwirft, wie sie beantwortet. Ein Spiegelkabinett das den Horizont erweitert. Ein Kaleidoskop, das Ihre Wahrnehmung von Sprache verändert.
Format: 24,8 x 17,4 x 6,6 cm , 3000 Seiten, € 80,-
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Allmen und die Libellen
Martin Suter
MARTIN SUTER: Allmen und die Libellen
Hardcover Leinen, 208 Seiten, € 18,90
Allmen, eleganter Lebemann und Feingeist, ist über die Jahre finanziell in die Bredouille geraten. Fünf zauberhafte Jugendstil-Schalen bringen ihn und sein Faktotum Carlos auf eine Geschäftsidee: eine Firma für die Wiederbeschaffung von schönen Dingen. Die Geburt eines ungewöhnlichen Ermittlerduos und der Start einer wunderbaren Krimiserie.
Meine Einschätzung: Pfiffig gemachte Story, Allmen läßt sich bei Steigerung ausbauen. Personen und Umfeld erinnern etwas an Weynfeldt, was nicht schlecht ist. Süffiger, lesbarer, leicht-verdaulicher Krimi.
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Hardcover Leinen, 208 Seiten, € 18,90
Allmen, eleganter Lebemann und Feingeist, ist über die Jahre finanziell in die Bredouille geraten. Fünf zauberhafte Jugendstil-Schalen bringen ihn und sein Faktotum Carlos auf eine Geschäftsidee: eine Firma für die Wiederbeschaffung von schönen Dingen. Die Geburt eines ungewöhnlichen Ermittlerduos und der Start einer wunderbaren Krimiserie.
Meine Einschätzung: Pfiffig gemachte Story, Allmen läßt sich bei Steigerung ausbauen. Personen und Umfeld erinnern etwas an Weynfeldt, was nicht schlecht ist. Süffiger, lesbarer, leicht-verdaulicher Krimi.
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Homer & Langley
E.L. Doctorow
Die berühmtesten Messies Amerikas - jetzt im Roman.
»Ein mitreißendes Meisterwerk über die berühmten Einsiedler.« Publishers Weekly
Inspiriert durch eine wahre Geschichte erzählt E.L. Doctorow von den Brüdern Homer und Langley, die ihr Haus an der New Yorker Fifth Avenue mit Objekten ihrer Sammelwut vollstellen und nach und nach ihre Verbindungen zur Außenwelt kappen. Die jedoch klopft in Form von Besuchern immer wieder an die Haustür. Mit einem grandiosen Kunstgriff lässt Doctorow die Geschichte der ersten achtzig Jahre des letzten Jahrhunderts Revue passieren: berührend, witzig und einzig und allein aus der Perspektive der beiden exzentrischen Einsiedler.
Homer, der Erzähler des Romans, ist blind und hochsensibel, Langley, der ältere der beiden, durch seine Erlebnisse in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs verrückt oder zum Genie geworden. Die beiden ziehen sich in ihr Elternhaus zurück. Dort versammeln sie Bücher, Musikinstrumente, Möbel, sogar einen Ford Model T, und horten in immer größeren Stapeln sämtliche täglich gekauften Zeitungen, die Langley für sein Großprojekt – die Herstellung einer ewig aktuellen Zeitung – benötigt. Während sich die beiden immer mehr abschotten, kommt das Jahrhundert zu ihnen ins Haus: Menschen aus allen Epochen, Prostituierte, Gangster, Jazzmusiker, Polizisten, Hippies; es gibt Liebesgeschichten, politische Kämpfe und technische Errungenschaften. Aber gibt es wirklich einen Fortschritt? Oder wiederholt sich alles nur in anderer Form? Doctorow lässt die großen Fragen unserer Zivilisation auf engstem Raum zusammenschnurren und schafft damit ein großes kleines Meisterwerk.
192 S., € 18,95
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»Ein mitreißendes Meisterwerk über die berühmten Einsiedler.« Publishers Weekly
Inspiriert durch eine wahre Geschichte erzählt E.L. Doctorow von den Brüdern Homer und Langley, die ihr Haus an der New Yorker Fifth Avenue mit Objekten ihrer Sammelwut vollstellen und nach und nach ihre Verbindungen zur Außenwelt kappen. Die jedoch klopft in Form von Besuchern immer wieder an die Haustür. Mit einem grandiosen Kunstgriff lässt Doctorow die Geschichte der ersten achtzig Jahre des letzten Jahrhunderts Revue passieren: berührend, witzig und einzig und allein aus der Perspektive der beiden exzentrischen Einsiedler.
Homer, der Erzähler des Romans, ist blind und hochsensibel, Langley, der ältere der beiden, durch seine Erlebnisse in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs verrückt oder zum Genie geworden. Die beiden ziehen sich in ihr Elternhaus zurück. Dort versammeln sie Bücher, Musikinstrumente, Möbel, sogar einen Ford Model T, und horten in immer größeren Stapeln sämtliche täglich gekauften Zeitungen, die Langley für sein Großprojekt – die Herstellung einer ewig aktuellen Zeitung – benötigt. Während sich die beiden immer mehr abschotten, kommt das Jahrhundert zu ihnen ins Haus: Menschen aus allen Epochen, Prostituierte, Gangster, Jazzmusiker, Polizisten, Hippies; es gibt Liebesgeschichten, politische Kämpfe und technische Errungenschaften. Aber gibt es wirklich einen Fortschritt? Oder wiederholt sich alles nur in anderer Form? Doctorow lässt die großen Fragen unserer Zivilisation auf engstem Raum zusammenschnurren und schafft damit ein großes kleines Meisterwerk.
192 S., € 18,95
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INDUSTRIEKULTUR - Neues Buch von Prof. Ganser
Industriekultur in Augsburg
Pioniere und Fabrikschlösser
„Deutsches Manchester“ nannte man Augsburg im 19. und 20. Jahrhundert wegen seiner vielen Textil- und Maschinenfabriken. Hier entstanden einige der frühesten Industrien Deutschlands: Im Augsburger Textilviertel reihte sich ein Fabrik-schloss ans nächste. In Augsburg wurden Innovationen wie Flugdrachen und die erste Zentralheizung Deutschlands, die früheste deutsche Zeitungsrotationsdruckmaschine und der von Rudolf Diesel entwickelte Motor geschaffen. Das Augsburger Wasserwerk war eine europaweit bestaunte technische Sensation, das ehemalige Gaswerk ist heute in ganz Europa einzigartig. Vom Lech bei Augsburg ging die Elektrifizierung der Region mit Strom aus Wasserkraft aus.
Sehenswert sind noch immer viele Bauten, die nicht nur den Glanz der Fabrikschlösser, sondern auch die Bedürfnisse der Bewohner einer großen Industriestadt widerspiegeln: Direktorenvillen, Arbeiterquartiere und eine Gartenstadt, das prächtige Kurhaustheater, ein Jugendstilvolksbad, eine einzigartige Jugendstilkirche und eine der schönsten Synagogen Europas. Karl Ganser, „der Architekt des neuen Ruhrgebiets“, erklärt die Geschichte der Industriemetropole Augsburg und führt zu „Architekturperlen“ und Museen. Der international bekannte und ausgezeichnete Experte verbindet damit ein ebenso persönliches wie leidenschaftliches Plädoyer für die Erhaltung und sensible Nutzung der Zeugnisse einer innovativen, häufig jedoch unterschätzten Epoche.
Format: 115 x 210 mm, 216 Seiten, 169 Fotos, historische Abbildungen, Karten
€ 14,80
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Pioniere und Fabrikschlösser
„Deutsches Manchester“ nannte man Augsburg im 19. und 20. Jahrhundert wegen seiner vielen Textil- und Maschinenfabriken. Hier entstanden einige der frühesten Industrien Deutschlands: Im Augsburger Textilviertel reihte sich ein Fabrik-schloss ans nächste. In Augsburg wurden Innovationen wie Flugdrachen und die erste Zentralheizung Deutschlands, die früheste deutsche Zeitungsrotationsdruckmaschine und der von Rudolf Diesel entwickelte Motor geschaffen. Das Augsburger Wasserwerk war eine europaweit bestaunte technische Sensation, das ehemalige Gaswerk ist heute in ganz Europa einzigartig. Vom Lech bei Augsburg ging die Elektrifizierung der Region mit Strom aus Wasserkraft aus.
Sehenswert sind noch immer viele Bauten, die nicht nur den Glanz der Fabrikschlösser, sondern auch die Bedürfnisse der Bewohner einer großen Industriestadt widerspiegeln: Direktorenvillen, Arbeiterquartiere und eine Gartenstadt, das prächtige Kurhaustheater, ein Jugendstilvolksbad, eine einzigartige Jugendstilkirche und eine der schönsten Synagogen Europas. Karl Ganser, „der Architekt des neuen Ruhrgebiets“, erklärt die Geschichte der Industriemetropole Augsburg und führt zu „Architekturperlen“ und Museen. Der international bekannte und ausgezeichnete Experte verbindet damit ein ebenso persönliches wie leidenschaftliches Plädoyer für die Erhaltung und sensible Nutzung der Zeugnisse einer innovativen, häufig jedoch unterschätzten Epoche.
Format: 115 x 210 mm, 216 Seiten, 169 Fotos, historische Abbildungen, Karten
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